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Aufruf zur Gründung

AUFRUF ZUR GRÜNDUNG der
Bürgerinitiative für Demokratie und Transparenz in Wildau

Was ist los in Wildau?
Worüber diskutieren die Volksvertreter eigentlich in unser aller Namen?

Welche Entscheidungen betreffen uns Bürgerinnen und Bürger persönlich? Haben wir Kenntnis davon? Und warum mischen wir uns nicht öfter ein?

Die Strukturen unserer Kommunalpolitik sind komplex und für uns Bürger oft undurchschaubar. Die meisten unserer Stadtverordneten und an der Spitze die Bürgermeisterin, Angela Homuth, haben offenbar das Wohl der Menschen in Wildau aus den Augen verloren. Der Eindruck besteht jedenfalls, dass unsere Stadtverordnetenversammlung und die Bürgermeisterin nur eigene Interessen vertreten und sogar demokratische Abläufe unterbunden werden. Seit Amtsantritt fällt Frau Homuth regelmäßig mit ihrem herzlosen, instinktlosen und autoritären Führungsstil auf. Gegen kritische Wildauer werden wohl neuerdings gehäuft gerichtliche Mittel eingesetzt. Klagen und Unterlassungserklärungen fliegen zurzeit sehr tief in Wildau.

Die Stadtgesellschaft ist mittlerweile tief gespalten und der gute Ruf Wildaus steht auf dem Spiel. Die Anklage gegen die Bürgermeisterin wegen Bestechlichkeit, aber auch die außerordentliche Entlassung des WiWO-Geschäftsführers sorgten leider für bundesweite Schlagzeilen. Die Rechtsstreitigkeiten von Stadt und WiWO erzeugen Ausgaben im sechsstelligen Bereich. Änderungen von bereits geplanten Bauprojekten verschlingen vermutlich erhebliche Summen.

Viele unserer Fragen bleiben bisher unbeantwortet. Zum Beispiel:
Warum gibt es unter der WiWO-Belegschaft so ungewöhnlich viele Kündigungen?

  • Warum wurde der Bau der Kita am Hasenwäldchen wirklich gestoppt?
  • Warum muss die Erweiterung der Grundschule neu geplant werden?
  • Warum werden die Pläne für das ehemalige Meyer-Beck-Areal plötzlich infrage gestellt?
  • Kennen die Stadtverordneten alle diesbezüglichen Beschlüsse?
    Wer verweigert in der Stadtverordnetenversammlung noch immer seine Zustimmung zur Übertragung und Speicherung der SVV-Sitzungen im Netz?
  • Warum werden immer öfter Tagesordnungspunkte der Stadtverordnetenversammlung im für die Bürger nicht „durchschaubaren“ nichtöffentlichen Teil behandelt?
  • Warum bringt Frau Homuth mitten in der Corona-Krise eine Beschlussvorlage in die Stadtverordnetenversammlung ein, die ein soziales Projekt infrage stellt und einer jungen Sozialarbeiterin den Job kosten kann? Warum sucht man nicht zuvor nach einer für ALLE sozial gerechten Lösung und zwar fraktionsübergreifend? Wir haben den Eindruck, dass hier Machtkämpfe ausgetragen werden, die kein Bürger verstehen kann.
  • Wer ist verantwortlich, wenn Populisten und Rechte von dieser Situation profitieren?

Wen wundert es, dass wir Bürgerinnen und Bürger uns nicht gehört, nicht verstanden und immer öfter ausgeliefert und hilflos fühlen. Nun wehren wir uns dagegen und gründen eine Bürgerinitiative.

Demokratie funktioniert sehr gut, wenn wir ALLE mitmachen. Das braucht Mut und Entschlossenheit. Und es braucht einen ersten Schritt.

Deshalb möchten wir Sie, liebe Nachbarinnen und Nachbarn, aufrufen, mitzumachen. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam wollen wir uns für Demokratie und Transparenz in Wildau einsetzen.

Wir werden deshalb die Rathauspolitik, die Aktivitäten der WiWO und der anderen städtischen Gesellschaften kritisch begleiten.

Wir werden den Umgang des Landrates mit der Anklage gegen Frau Homuth beobachten.

Wir werden, da wo es uns notwendig erscheint, intervenieren, damit sich in dieser Stadt wieder etwas zum Positiven wendet.

Unterzeichner des Gründungsaufrufes:
Christine Stüber-Errath, Prof. Dr. László Ungvári, Thomas Kuhn, Nadja Reckmann

presserechtlich verantwortlich: Thomas Kuhn


In Corona-Zeiten kann die Gründung unserer Bürgerinitiative erst einmal nur digital erfolgen. Wir werden uns jedoch so schnell wie möglich auch zu einer realen Versammlung treffen.

Wir laden daher zur digitalen Gründungsversammlung der Bürgerinitiative für Demokratie und Transparenz in Wildau ein.

Dienstag, den 23.03.2021, ab 17 Uhr

Teilnahmemöglichkeit:
Bitte eine E-Mail an kontakt@bi-wildau.de schicken.
Sie erhalten dann einen Teilnahmelink für die App Zoom.


Presse & Berichte über die Initiative

Berliner Kurier vom 23.03.2021 – Jetzt wird die Politik zur Kür
KW Kurier vom 17.03.2021 – Weil es so nicht weitergehen kann
MAZ vom 17.03.2021 – Nach Kritik an Angela Homuth: Bürgerinitiative gründet sich

4 Antworten auf „Aufruf zur Gründung“

Es sollte nicht um den heißen Brei herum geredet werden. Es kann nicht nur um gute Stimmung gehen! Was also genau ist das Ziel? Die belehrende Selbstsicherheit (siehe Rathaus Info Nr.2) der Frau Bürgermeister gegenüber den Bürgern ist schwer zu ertragen. Bevor die Korruptionsvorwürfe gegen Frau Homuth nicht aus der Welt sind, muss sie ihr Amt ruhen lassen. Das ist sie den Bürgern schuldig. Im Bundestag ist zu sehen wie man mit solchen Vorwürfen umgeht. Von der SVV verlange ich, dass sie konsequent gegen Korruption vorgeht und nicht so tut, als wäre nichts geschehen oder nur ein Mißverständnis.

Ich habe von der Bürgerinitiative etwa vor zehn Tagen erfahren. Meine ersten Gedanken waren, dass es doch begrüßenswert ist, wenn in einer Zeit der allgemeinen Verdrossenheit (Pandemieverdrossenheit, Politikverdrossenheit, Wahlverdrossenheit, …) es Damen und Herren gibt, die sich in die gemeinsame Gestaltung der Belange unserer Stadt einbringen möchten. Da war es für mich klar, dass dieses zarte Pflänzchen der Demokratie unterstützt werden soll und ich habe für mich beschlossen, dies auch zu tun. Unterstützen möchte ich mit meinem Namen und meinen bescheidenen Möglichkeiten. Das bedeutet für mich, dass ich in einer künftigen Struktur der Initiative keinen Posten belegen möchte, sondern ich betrachte mich – und ich bitte, mich auch so wahrzunehmen – als Berater, Moderator, ja vielleicht auch als Mediator. Ich bin der Meinung, dass mit der Initiative ein Neuanfang im Miteinander in der Stadt starten kann. Neuanfang bedeutet für mich, dass man nicht rückwärtsgewandt, sondern in die Zukunft schauend, der Zukunft zugewandt agiert.

Liebe Wildauer,
nach unserer erfolgreichen Gründung, in der wir ja ausdrücklich um respektvolle Kommunikation geworben haben, rufen wir nun weitere Bürger zur Mitarbeit auf. Wir möchten Meinungen, lobenswerte, aber auch kritische Dinge in Wildau zusammen tragen. Dann werden wir mit den dringendsten Themen beginnen.
Da an einem Streit nie einer alleine Schuld ist, freue ich mich besonders darüber, dass unsere Bürgermeisterin unseren Aufruf im Interview bei SKW mit der Bereitschaft zum Dialog gefolgt ist.
Wir sollten alle gemeinsam ruhig und besonnen neu anfangen und die offenen Fragen vom vorigen Jahr ohne gegenseitige Beschuldigungen aufarbeiten.
Wir müssen das gegenseitige Vertrauen wieder herstellen, denn wir alle möchten doch nur das Eine, dass unser fantastisches Wildau, unsere Heimat, lebenswerter wird. Wildau hat so viel zu bieten – wasserreiche Gegend (andere machen hier Urlaub), Wohnen im Grünen, unterschiedlichstes Gewerbe, wie Frauenhofer, Luft und Raumfahrt, A10, und und.
Wir alle müssen auch lernen, dass jede ernstgemeinte Frage und Meinung, egal welcher Partei oder Religion er angehört, auch entsprechend ernst genommen wird. Wir haben Bürger von CDU, SPD und Linke in unseren Reihen. Wenn es um das Thema Wildau geht ist uns jeder willkommen, geht es um Parteimeinungen sollte er sich eine andere Gruppierung anschließen.
Herzliche Grüße von Ihrem Thomas Kuhn

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, ich persönlich würde mich freuen, wenn wir ins Gespräch kommen und uns austauschen über Fragen, Probleme, Wünsche, Hoffnungen, die uns ALLE angehen. Dieser Austausch sollte geprägt sein von Respekt, Sachlichkeit, Empathie und solidarischem Denken. Gute Ideen sind gefragt, wie wir Bürgerinnen und Bürger beitragen können, dass in Wildau und bei politischen Entscheidungen wieder mehr Demokratie und Transparenz spürbar werden. Ich persönlich möchte helfen, dass UNSERE Stimme gehört wird und wir auf Augenhöhe miteinander agieren, füreinander einstehen und wenn nötig auch für UNSERE Wünsche und Ziele kämpfen.
Brecht hat gesagt: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Das hat mich als Sportlerin auch immer sehr motiviert und vor allem der „Faire Wettstreit“. Fairness und Solidarität und einen „guten Ton“ brauchen wir, um uns in UNSERER Stadt wohl zu fühlen. Wir ALLE und auch die Politiker und Politikerinnen sollten darüber nachdenken, was wirklich wichtig in unserem Leben ist. Das WICHTIGSTE ist, ein glückliches Leben führen zu können und das funktioniert nur, wenn NICHT Streit und Missgunst, oder das Streben nach persönlichen Vorteilen uns antreiben, sondern der starke Wille, zum Wohle ALLER zu handeln. In diesem Sinne brauchen WIR Mut, den ersten Schritt zu tun und uns öffentlich zu positionieren. Danke, dass Sie die Bürgerinitiative unterstützen und sich aktiv beteiligen. Herzliche Grüße von Christine Stüber-Errath

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