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Bericht zur Sonder-SVV vom 1.2.2022

Die Bi und Unterstützer mit Plakaten vor dem Rathaus
Foto: Ralf Hoffmann

Das war ein großer Moment, als die Stadtverordnetenversammlung am 1. Februar 2022 mit unerwarteter Mehrheit für den Bürgerentscheid zur Abwahl von Frau Angela Homuth als Bürgermeisterin von Wildau abgestimmt hat. 16 JA Stimmen und nur eine Enthaltung.

Wir bedanken uns bei der Wahlleiterin Frau Simone Hein und ihrer Stellvertreterin, Frau Heike Jordan, für die korrekte Auswertung des Bürgerbegehrens.

Danke auch an Herrn Manfred Sternagel (SPD), der deutliche Kritik an dem Versuch äußerte, die Bürgerinitiative als Initiatoren des Bürgerentscheids in Misskredit zu bringen.

Nun steht fest, dass die Bürgerinnen und Bürger von Wildau am 3. April darüber abstimmen können, ob Frau Angela Homuth als Bürgermeisterin im Amt bleibt oder nicht.

Ein großer Moment auch deswegen, weil in Wildau noch nie so viele Menschen (2788) für ein gemeinsames Anliegen unterschrieben haben. Ein breites, demokratisches Bündnis ist zustande gekommen.

Wir sind optimistisch, dass die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger von Wildau am „Ab-Wahl-Sonntag“ – dem 3. April 2022 – ihre Chance wahrnehmen, von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen und für einen Neustart in Wildau ihre Stimme abgeben werden. Die Ab-Wahl ist auch als Briefwahl möglich, wie im vergangenen Jahr bei der Bundestagswahl. Da ändert sich nichts, nur dass es diesmal um unsere Stadt und ihre Zukunft geht.

Als Initiatoren möchten wir die Bürgerinnen und Bürger aufrufen, sich an den Ab-Wahl-Vorbereitungen zu beteiligen.

Großartig wäre, wenn Sie sich als WahlhelferInnen engagieren würden. Dazu müssten Sie in Wildau wohnen und wahlberechtigt sein. Bitte melden Sie sich in diesem Fall bei Frau Jordan im Rathaus, oder gern auch bei uns?
Eventuell möchten Sie helfen, Plakate aufzuhängen. Wichtig wäre auch, mit Ihren Nachbarn über das Thema der Ab-Wahl zu sprechen, denn wir sollten alle miteinander kommunizieren. Die Bürgerinitiative wird Möglichkeiten organisieren, wo wir uns mit Ihnen über alle Fragen austauschen können.

Besonders interessiert uns, was Sie von einem neuen Bürgermeister, oder Bürgermeisterin erwarten. Welche charakterlichen, menschlichen und fachlichen Fähigkeiten sollte er bzw. sie haben? Eventuell können Sie sich jemanden konkret vorstellen, der bzw. die dieses höchste Amt unserer Stadt ausfüllen würde.

Dann schreiben Sie uns gern eine Mail: kontakt@bi-wildau.de
Es wäre doch denkbar, dass wir in Wildau einen, von der Stadtbevölkerung vorgeschlagenen Bürger, oder Bürgerin ins Amt wählen.

Dazu müssen wir natürlich zunächst die Bürgermeisterin ab-wählen, die unser Vertrauen verspielt und uns enttäuscht hat. Es ist doch unserer Stadt Wildau nicht würdig, dass eine Frau an der Spitze des Rathauses agiert, die nach wie vor verdächtigt wird, bestechlich zu sein. Frau Homuth kann das ja immer wieder behaupten, dass sie nicht korrupt ist, aber die Faktenlage ist eine andere. Bitte beantworten Sie sich selbst die Frage, ob jemand, der freiwillig 5.500 EUR Geldauflage zahlt, sich wirklich nichts vorzuwerfen hat? Wir haben es schon so oft gesagt und geschrieben. Das Verfahren gegen Frau Homuth ist nur eingestellt worden, weil sie diese große Summe Geld gezahlt hat und sich dadurch „Rechtsfrieden“ erkaufen konnte. Der Prozess endete also nicht! mit einem Freispruch.

Frau Homuth bleibt weiter verdächtig, bestechlich zu sein.

Es gibt Stimmen, die sagen: „Ach es sind doch alle so in der Politik. Denen glauben wir nicht mehr.“ Doch es liegt jetzt in unserer Hand, ob wir weiter von einer Frau an der Nase herumgeführt werden wollen, die mit blumigen Worten alles Mögliche erzählt, aber ganz andere Dinge tut. Wollen wir uns Vetternwirtschaft und Steuergelder-Verschwendung weiter gefallen lassen?
Sind wir wirklich der Meinung, dass Frau Homuth ihr Amt gut führt? Oder denken Sie, dass Frau Homuth ev. überfordert ist mit der großen Aufgabe, Menschen anzuleiten und ihnen empathisch zur Seite zu stehen? Besitzt sie denn die für ein solches Amt unerlässlichen, fachlichen Kompetenzen?
Es ist nicht schlimm sich einzugestehen, dass der Job einer Bürgermeisterin eine Nummer zu groß ist. Im Gegenteil, das wäre ehrlich. Doch wir fürchten, dass für Frau Homuth Ehrlichkeit, besonders in Bezug auf sich selbst, nicht sehr wichtig zu sein scheint. Sonst wäre sie schon lange zurückgetreten nach all den groben Fehlern, die ihr passiert sind. Apropos: Es als Fehler zu bezeichnen, sich die Wahlkampfparty von einem Sponsor bezahlt haben zu lassen, ist eine typische Verklärung im homuthschen Sinne.

Nein, das ist Bestechung, denn sie hatte dem Sponsor ja vorher einen Grundstücksdeal angeboten. Es reicht wirklich!!! Wir gemeinsam können aber einen Neustart schaffen.

Die Vorbereitungen der Abwahl werden jedoch auch Geld kosten. Es müssen Plakate erstellt werden; ebenso Druckerzeugnisse mit Informationen für Sie als Bürgerinnen und Bürger. Die Verteilung ist zu finanzieren. Wenn wir zum Beispiel Transparente für öffentliche Veranstaltungen benötigen, dann brauchen wir dafür Geld. Wir sind bisher schon großartig von vielen Menschen unterstützt worden, aber jetzt möchten wir Sie noch einmal sehr herzlich bitten, für unseren Bürgerentscheid zu spenden.

Wo können Sie spenden?
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