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Bericht vom Fahrradkorso und unserer Kundgebung vom 25.03.2022

“Miteinander – Füreinander – Für Wildau”
Unter diesem Motto startete die Bürgerinitiative in die letzte Woche der
Vorbereitungen zum Bürgerentscheid.

Am Freitag kurz vor 17 Uhr radelten ca. 50 Wildauerinnen und Wildau in einem Fahrradkorso vom Wildorado zum Marktplatz. Die Räder waren zum Teil geschmückt mit Plakaten JA zur Abwahl am 3. April. Einige hatten auch ein Zeichen gesetzt und durch blau-gelbe Schleifen ihre Solidarität mit der Ukraine gezeigt.

Am Marktplatz wurden die Radlerinnen und Radler von der Moderatorin der Kundgebung – Ronni Krzyzan – und den „Walkabees“ empfangen. Das moderne „Bläser-Trio“, macht auf ungewöhnliche Weise „im Laufen“ Musik. Da es außerdem noch frisch gezapftes Bier gab, war die Stimmung ziemlich gut. In erster Linie aber bewegte die Menschen natürlich das Thema Bürgerentscheid und wie es nach der Abwahl weitergehen wird.In seiner Begrüßungsrede betonte Prof. Dr. László Ungvari als Gründungsmitglied der Bürgerinitiative, dass wir in einem demokratischen Land leben und von unserem Wahlrecht Gebrauch machen müssen, wenn wir einen Neustart für Wildau erreichen möchten. Eine Rückkehr zum Wildauer Weg wünschen sich viele Menschen in dieser Stadt. Und er betonte, dass die Selbstdarstellung der Bürgermeisterin in den aktuellen Hochglanz-Broschüren unangenehm an die Propaganda früherer DDR-Zeiten erinnert.

Thomas Kuhn (Gründungsmitglied der BiW) betonte, wie sehr er als geborener Wildauer hofft, dass es in Wildau wieder ein gemeinsames Handeln von Rathausspitze und Bürgerschaft geben wird. „So war es früher, bevor Frau Homuth ins Amt kam. Es wurde immer nach der besten Lösung für Alle gesucht. Das muss doch wieder möglich sein!“ So lautete der Appell von Thomas Kuhn, der auch noch daran erinnerte, wie erfolgreich sich Wildau vor Amtsantritt von Angela Homuth entwickelt hat.

Dazu müsse man sich nur die alten schwarz/ weiß Fotos der Stadt einmal anschauen. Der Bürgermeisterin von Wildau ist vorzuwerfen, dass sie sich nicht mit Empathie für die Hoffnungen und Wünsche der Menschen einsetzt. Sie vereint nicht, sie spaltet. Sie hat zudem die Entwicklung wichtiger Infrastrukturprojekte, wie Kita-Bau, Grundschulerweiterung, Sanierung Stichkanal verändert bzw. verhindert und damit Steuergelder in Millionenhöhe vergeudet. Viele Leute regt es nach wie vor wahnsinnig auf, dass in Wildau eine Bürgermeisterin im Amt ist, die wegen Bestechlichkeit verdächtigt wird. Für 5.500 EUR durfte sie sich Rechtsfrieden erkaufen, aber selbst der Generalstaatsanwalt spricht von „Verdacht“ in seiner Presseerklärung. Allein die Namen der Redner sprechen für die Spannung, die in unserer Stadt herrscht: Zum Beispiel Frank Kerber (ehemaliger Geschäftsführer der WiWO) belegte eindrucksvoll, dass Frau Homuth in ihrer aktuellen Hochglanzbroschüre oft die Unwahrheit sagt und das auch mit Fakten zu belegen ist. Frank Nerlich (Bürger für Wildau), Carsten Kröning (Geschäftsführer der WGW), Heinz Hillebrand (Fraktionsvorsitzender Die Linke) und Christine Stüber-Errath (Gründungsmitglied der Bürgerinitiative) kamen unter anderem zu Wort. Mit emotionalen Worten appellierte Christine Stüber-Errath die Besucherinnen und Besucher der Kundgebung, unbedingt zur Wahl zu gehen am 3. April. Auch um damit die Tür zu öffnen für Veränderungen in unserer Stadt. Sie sagte, dass wir es nicht einen Tag länger zulassen dürfen, dass Menschen sich in unserer Stadt nicht trauen, frei ihre Meinung zu sagen. Wie auf den Plakaten der Bürgerinitiative steht, muss es einen „Klimawechsel“ geben in Wildau.

Das Klima der Angst, darf auf keinen Fall länger hingenommen werden. In diesem Zusammenhang würde es sie sehr nachdenklich machen, dass ausgerechnet jetzt, eine langjährige Mitarbeiterin (21 Jahre) der Bauverwaltung ihre Kündigung eingereicht hat.
Ronni Krzyzan – die diesen Nachmittag souverän, empathisch und herzlich moderiert hat – diskutierte abschließend mit René Schuboth als juristischem Vertreter der Bürgerinitiative die Möglichkeiten der Stimmabgabe. Es ist nach wie vor Briefwahl möglich, auch jetzt schon auf direktem Weg, zu den Öffnungszeiten im Rathaus. Die Unterlagen können per Post (Umschlag muss frankiert sein) oder per Handy-Scan eines QR-Codes angefordert werden.

Wer keinen Abstimmungsschein erhalten hat, müsste sich umgehend telefonisch bei Frau Hein oder Frau Jordan im Rathaus melden. Die große Anzahl der Menschen, mit denen es am Freitag Gespräche gab, möchten jedoch direkt ins Wahllokal gehen. Die Adresse des Wahllokals findet man auf dem Abstimmungsschein, der allen Haushalten in Wildau per Post Anfang März zugegangen ist. Wer diesen Schein nicht erhalten hat, sollte sich ebenfalls umgehend an die Mitarbeiterinnen des Rathauses wenden. Es ist auch möglich ohne Abstimmungsschein zu wählen. Dafür muss man aber sein zugewiesenes Wahllokal kennen.

Bitte scheuen Sie sich nicht, auch mit uns in Kontakt zu treten, wenn es Fragen gibt. Wir haben nur am 3. April 2022 die Chance, mit unserer Stimme etwas für Wildau zu verändern und „Für eine bessere Zukunft von Wildau“ zu stimmen.

Fotos: Ralf Hoffmann

 

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