2.769 Unterschriften beim Abwahlbegehren!

Bis zum 28.11.2021 haben nunmehr 2.788 Bürger mit ihrer Unterschrift das Abwahlbegehren gegen Bürgermeisterin Angela Homuth bestätigt und damit ihre enorme Unzufriedenheit über die Rathausspitze und große Teile der Stadtverordnetenversammlung ausgedrückt. Damit ist das Abwahlbegehren erfolgreich beendet! Danke für Ihre Unterstützung!

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“Gedanken zu Angela Homuth” von Priska Wollein

Leserpost zum Artikel der MAZ „Ein Ende der Ermittlungen gegen Bürgermeisterin Angela Homuth ist nicht in Sicht“ vom 08.07.2021, Seite 16:

“Gedanken zu Angela Homuth”

Was sagt uns dieser Artikel der MAZ? So wenig inhaltlich konkret, so bedenklich ist sein Inhalt. Und er wirft neue Fragen auf.

Seit 18 Monaten steht der Vorwurf der Bestechlichkeit von Frau Homuth (SPD) im Raum. In einem Sachverhalt, den man in drei Sätzen umschreiben kann. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin, die genau für diese Art von Vorwürfen, nämlich Korruption, hierzulande zuständig ist, übernimmt den Fall und ermittelt. Nach einigen Monaten schien die Schuldfrage bereits geklärt – Frau Homuth wird das Angebot gemacht, gegen eine Zahlung und eine Schuldeingeständnis eine Anklage zu vermeiden. Damit wäre sie jedoch unter Umständen vorbestraft und müsste womöglich auf ihre Beamtenpension verzichten. Sie lehnt jedenfalls ab.

Monate vergehen. Doch genau in dem Moment, in dem die Staatsanwaltschaft Neuruppin tatsächlich Anklage erheben will, nämlich im Januar 2021, übernimmt die Generalstaatsanwaltschaft den Fall. Konkret übernimmt Generalstaatsanwalt Dr. Andreas Behm, in Medien als SPD-nah bezeichnet.

Nun wird es interessant – warum übernimmt eine Behörde diesen Fall, deren Zuständigkeit sich gewöhnlich auf Staatsschutzdelikte, beispielsweise Hoch-, Friedens- und Landesverrat sowie Straftaten gegen die äußere Sicherheit erstreckt?

Was kann also eine auf Korruptionsdelikte spezialisierte Behörde aus Neuruppin nicht, was die Generalstaatsanwaltschaft kann? Was um Homuths Willen soll denn noch ermittelt werden?

Die Befürchtung drängt sich auf, dass es um weit tiefere Verstrickungen der Wildauer Bürgermeisterin geht, dass der Sumpf noch viel tiefer ist als uns bekannt – oder, und das ist aus meiner Sicht tatsächlich die erschreckendere Version: Dient das Ganze etwa dazu, den Casus Homuth um viele weitere Monate zu verzögern, gar ins Unendliche laufen zu lassen? Um die Wahlen im September oder gar die Landtagswahlen „heil“ zu überstehen?

Das Verfahren gegen Frau Homuth hätte in kürzester Zeit abgeschlossen werden müssen. Zu ihrem Wohl und zum Wohle der Wildauer Bürger.

Denn so wird die gesamte Bürgerschaft immer tiefer gespalten. Und es wirft die Frage auf – sind Menschen vor Gericht wirklich gleich oder macht das Parteibuch einen Unterschied?

Von Priska Wollein, Wildau

Frau Wollein, als Urheberin, hat der Bürgerinitiative die Erlaubnis erteilt ihren Leserbrief auch bei uns zu veröffentlichen.

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