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Leserbriefe, offene Briefe & Meinungen

Leserbriefe & Meinungen bezüglich Wildauer Geschehen und der Bürgerinitiative an oder in der Presse und aus unserem Umfeld.

Hier finden Sie Leserbriefe & Meinungen rund um aktuelles Wildauer Geschehen und der Bürgerinitiative an oder in der Presse, aber auch offenen Briefe aus unserem und unserem erweiterten Umfeld.

Januar 2022


Dezember 2021


November 2021



4 Antworten auf „Leserbriefe, offene Briefe & Meinungen“

Toll, hier ist ein mutiger Bürger, der mir aus der Seele spricht. Hoffe, er lernt nicht ihre kriminelle Energie kennen, Kritiker einzuschüchtern.

Hallo Herr Pohl,
vielen Dank, dass Sie sich um mein zukünftiges Wohlergehen Sorgen machen.
Wenn ich Äußerungen hochrangiger deutsche Politiker und Kommentare in Medien alle Art richtig verstanden habe, gibt es restriktives Vorgehen wegen kritischer Äußerungen zum aktiven Handeln von Politikern, egal welcher Ebene, nur in Schurkenstaaten oder China. Oder die Kritisierten heißen z.B. Putin, Lukaschenko oder auch Baschar al-Assad.
Sollte Ihre Befürchtung wider Erwarten doch eintreten, müßte (dem Grundsatz der Gleichbehandlung folgend) die EU ja unverzüglich über Sanktionen gegen WILDAU nachdenken! Das wollen wir doch, bitte schön, ALLE nicht.
Also bleiben wir entspannt und harren der Dinge, die da kommen oder eben auch nicht.
Herzlichen Gruß
Bernd Gebert

Über Personenkult und andere unangenehme Ereignisse
Seit der Inthronisierung der amtierenden Bürgermeisterin wurden mir mehrere Druckschriften aus dem Rathaus sowie bisher zwei Ausgaben des WILDAUER STADTBOTEN zugestellt.
Bei der Lektüre stellte ich fest, dass eine fast vergessene deutsche Tradition wieder auferstanden ist: Der Personenkult!
Wie z.B. bis vor 32 Jahren unter anderem im ehemaligen Zentralorgan der führenden Partei dem Staatsratsvorsitzenden E.H. gehuldigt wurde, so ähnlich geschieht das hier und heute für die Bürgermeisterin A.H. Keine Ausgabe der o.g. Druckschriften ohne Würdigung ihrer Leistungen oder Rechtfertigung ihrer Taten, natürlich wie gehabt mit mehrfacher bildlicher Darstellung. Nach meinem Eindruck einzigster Unterschied: E.H. ließ andere über sich schreiben und sich würdigen, Frau A.H. erledigt das zu großen Teilen in Eigenleistung.
Interessant auch die bildlichen Veröffentlichungen. Auf der Homepage der Stadt (ViSdTMG: Angela Homuth) sind insgesamt 3 Bilder vom Oktoberfest, zwei davon (also 66,6 Prozent) zeigen die Rathauschefin. Sollte mich nicht wundern, wenn das Motiv „Dame, am Bierfaß sich labend“ (Bild Nr. 3) für den Wettbewerb „Foto des Jahres“ eingereicht wird.
Bei dem Foto von der Wiederinbetriebnahme des lange defekten Springbrunnens kam mir in den Sinn: Was könnten wir wohl sehen, wenn eine defekte Toilette in einem städtischen Gebäude nach Schadensbeseitigung wieder freigegeben wird?
Eine aus Feudalzeiten bekannte Maßnahme feiert ebenfalls Auferstehung, man gönnt sich einen Hofnarr. In Gegensatz zu seinen Vorgängern, die den Hofstaat belustigen sollten, hat er wohl unter dem Tarnnamen STADTFUCHS den Auftrag, Horrorszenarien herbei zu reden und Bürger verächtlich zu machen, die ihr demokratisches Recht auf Kritik wahrnehmen.
Themenwechsel:
Als ich von den Behinderung der Unterschriftensammler durch WIWO-Beschäftigte hörte, dachte ich erst an einen schlechten Scherz. Da aber der Ernst dieser Handlung mehrfach bestätigt wurde, gehe ich davon aus, dass das mit Wissen oder gar im Auftrag des WIWO-Geschäftsführer geschah.
Ich kenne den Herrn zwar nicht, aber unwillkürlich kam mir das Bild von Diederich Heßling in den Sinn, in devoter Haltung mit zusammengeknallten Hacken vor dem Bild seines Herrn und Gebieters stehend. Für die Jüngeren unter uns: Diederich Heßling ist die Hauptfigur aus dem Roman „Der Untertan“ von Heinrich Mann, 1951 verfilmt durch die DEFA mit Werner Peters in der Hauptrolle. Aber seien wir nachsichtig mit den an dieser Aktion beteiligten Personen, denn sie hängen offensichtlich in einem direkten oder indirekten materiellen Abhängigkeitsverhältnis von der Stadtoberhäuptin, denn (siehe Beispiel Herr Kerber) Widersacher und Befehlsverweigerer könnten ihren Arbeitsplatz verlieren.
Abschließend eine Bitte:
Von Unterschriftensammlern erfuhr ich, dass einige Bürger eigentlich gern unterschrieben hätten, es aber aus Befürchtung vor Benachteiligung bei Inanspruchnahme städtischer Leistungen inkl. Wohnraumversorgung oder vor Mobbing am Arbeitsplatz nicht taten. Diese Bürger mögen bitte ihre Entscheidung nochmal überdenken. Wenn das Abwahlverfahren scheitert, werden wir wohl alle noch weitere Jahre mit diesem befürchteten, unangenehmen Zustand leben müssen.
Bernd Gebert (parteilos)

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