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Peter Lindner zur Stellungnahme der Bürgermeisterin

Zur Stellungnahme der Wildauer Bürgermeisterin zur Gründung einer „Bürgerinitiative für Demokratie und Transparenz in Wildau“ vom 24.03.2021 in der MAZ sowie auf der Homepage der Stadt Wildau

Eine Nachbetrachtung von Peter Lindner aus Wildau:

“Da begrüßt also die Bürgermeisterin ausdrücklich in ihrer Stellungnahme die Gründung der BI, allerdings um sich im Folgenden spaltenweise über eine „Infiltrierung“ durch die örtliche LINKE auszulassen.

Da wird der Wildauer Linken-Chef Hillebrand als Mitinitiator bezeichnet, gleichwohl sind Frau Stüber-Errath, Frau Reckmann, Herr Kuhn sowie Prof. Laszlo Ungvari die Erstunterzeichner des Gründungs-aufrufes. Letzterem verdankt übrigens unsere Bürgermeisterin in weiten Teilen, dass sie einer Stadt und nicht einem brandenburgischen Dorf vorsteht…

Weitere verdienstvolle „Nestbauer“ sind ihr eigener Vater und ein ehemaliger Bürgermeister der LINKEN namens Dr. Mahlich.

Insofern sind die bisherigen Verdienste der jetzigen Stadtführung überschaubar und eher fragwür-diger Natur. Insbesondere, wenn es um Erfolge beim Kita-Neubau, der Entwicklung des ehemaligen MeyerBeck-Geländes oder gar um den fragwürdigen Verkauf eines Gemeindegrundstücks nebst dem Umgang mit dem ehemaligen WIWO-Chef Kerber geht. Die jüngsten Ereignisse um die „Seifenblase“ haben nun das Fass zum Überlaufen gebracht.

Statt einer Aufklärung der offenen Fragen bedient sich Frau Homuth an Verhaltensmustern aus sehr vergangenen Tagen. Hieß es früher „die Partei hat immer Recht“, ist es heute der bemühte Sachver-stand der SSV (kritische Stimmen ausgenommen) und natürlich die Selbstwahrnehmung der obersten Hauptverwaltungsbeamtin.

Es genügt offensichtlich schon, jede Kompetenz zu verlieren, wenn sich in der BI ein paar LINKE engagieren oder man gar mit einem LINKEN befreundet ist… Ist das das Demokratieverständnis unserer Bürgermeisterin oder ist das der neue „Wildauer Weg“?

Frau Homuth ist zu raten, kritisch ihr Handeln zu hinterfragen. Es muss Gründe geben, weshalb Bürger mehr Demokratie und weniger Regieren von oben herab fordern. Man muss nicht bis Amerika blicken, manchmal reicht der Blick in die nächste Stadt, um die Folgen einer weiteren Eskalation der Unzufriedenheit einschätzen zu können.

Die bisherigen Äußerungen und Handlungen der Wildauer Bürgermeisterin zeugen in weiten Teilen von einer unheilvollen Arroganz der Macht, eine Bereitschaft zum Dialog mit Andersdenkenden oder zumindest kritischen Bürgern scheint ihr entgegen aller vollmundigen Wahlversprechen abhanden gekommen zu sein.

Insofern kann man sich den vorherigen Beiträgen vollumfänglich anschließen, der erste und schnell-ste Schritt sollte jetzt aus dem Rathaus erfolgen. Viele Fragen liegen auf dem Tisch, der große Saal des Rathauses ist groß genug, um zügig zu einem Bürgerdialog auch unter Corona- Bedingungen einzuladen.”


Bezüge:
Stellungnahme der Bürgermeisterin vom 18.03.2021
MAZ Artikel vom 23.03.2021

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