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Wir lassen uns den Mund nicht verbieten!

Wir sind empört!

Nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren, bei dem sich bis Ende November 2788, also über 31 % der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, für die Abwahl der Bürgermeisterin Frau Angela Homuth ausgesprochen haben, folgen nun Drohungen durch Rechtsanwälte.

Am 13.12.2021 erhielten wir ein Schreiben der RA Kanzlei „Nümann + Siebert“ aus Berlin mit der Androhung einer Vertragsstrafe von 6.000 EUR, wenn wir nicht bis zum 17.12.2021 unseren „Info-Flyer“, der Gründe zum Abwahlverfahren der Bürgermeisterin Frau Angela Homuth beschreibt, von unserer Webseite entfernen werden.

BiW Abmahnung Nümann & Siebert 1
BiW Abmahnung Nümann & Siebert 2

Wir lassen uns aber nicht mundtot machen. Alle Aussagen in unserem Flyer können wir belegen und wir sind der Meinung, dass die Bürgerinnen und Bürger von Wildau darüber informiert sein sollten.

Schon während der Unterschriftensammlung hat man uns massiv behindert und uns z.B vom Marktplatz auf dem Meyer-Beck-Gelände „vertrieben“, obwohl die Aktion angemeldet war bei der WiWO. Die Androhung von Strafe ist eine weitere Eskalation.
Offenbar möchte man uns als Bürgerinitiative bewusst in Misskredit bringen.

Die vorliegende Abmahnung wurde beauftragt von Nancy Dahlke als Geschäftsführerin der Wildauer Sportbetriebsgesellschaft mbH. Wir hatten durch Veröffentlichungen dazu beigetragen, dass über Mobbing Vorwürfe und Gerichtsverfahren gegen Betriebsräte des Wildorado in den Medien berichtet wurde.

Und nun sollen wir unseren Flyer von der Webseite entfernen, weil wir über Missstände berichtet haben. Das kann nicht sein. Damit wird genau das bewiesen, was wir anprangern: Menschen werden eingeschüchtert, wenn sie ihre Meinung sagen. In einer freiheitlichen Demokratie sollte jedoch jeder offen auf Probleme hinweisen können, ohne Repressalien befürchten zu müssen.

Wir kritisieren auch immer wieder, dass die Stadt und die städtischen Betriebe so viel Geld … unser ALLER Steuergelder … für Anwaltskosten und Gerichtsverfahren ausgeben.

Nach unserer Anfrage in der SVV wurde bekannt, dass seit Amtsantritt von Frau Homuth als Bürgermeisterin – also seit 2019 – rund 500.000,00 EUR für Rechtsanwälte und Gerichtskosten aufgebracht wurden.

In der MAZ hat Nancy Dahlke Anfang Dezember gesagt, dass die Mitarbeiter des Wildorado nicht nach Tarif bezahlt werden können. Zitat: “Das würde die Insolvenz des Unternehmens bedeuten.“

Es ist doch unglaublich, dass kein Tariflohn gezahlt wird, aber Rechtsanwälte, die Drohungen und Abmahnungen formulieren, erhalten hohe Honorare. Anwälte rechnen nicht selten einen Stundenlohn von 300 EUR ab.

Steuergelder dafür auszugeben, ist zu verurteilen. Das dürfen WIR uns nicht gefallen lassen.

BiW Abmahnung Nümann & Siebert 3
BiW Abmahnung Nümann & Siebert

Download der gesamten Abmahnung im Auftrag von Nancy Dahlke als PDF 

Zum nachlesen:
https://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Wildau/Wildau-Mobbing-Vorwuerfe-gegen-Wildorado-Chefin-und-Betriebsrat-weisen-Vorwuerfe-zurueck 

https://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Wildau/Wildau-Kein-Mobbing-im-Wildorado-Aufsichtsrat-widerspricht-Vorwurf 

https://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Wildau/Wildau-Schwimmhalle-Wildorado-an-Heiligabend-und-Silvester-geoeffnet 

Eine Antwort auf „Wir lassen uns den Mund nicht verbieten!“

Vielleicht sollte man die Reflektion der Geschehnisse mal auf einer anderen Ebene betrachten.
Hat man wirklich ALLE Fakten und Tatsachen wahrheitsgemäß und zielorientiert wiedergegeben?
Hat man alle Seiten beleuchtet, bevor man Anschuldigungen öffentlich macht und einen Verdi Mitarbeiter, der natürlich ein übergreifendes Interesse hat, das Wort erteilt?
Hat man das persönliche Gespräch im Vorfeld gesucht?
Rechtsmittel zu verwenden sind nicht immer die Finale Lösung, aber
eine Aktion geht selten ohne Reaktion einher.

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