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Gesundes Wildau! Stammtisch vom 8. Juli 2022! Ein Thema für Jung & Alt.

Nachlese!

Gesundes Wildau! Stammtisch vom 8. Juli 2022! Ein Thema für Jung & Alt.

Großer Zuspruch beim Stammtisch am 8. Juli 2022! Gesundes Wildau! Ein Thema für Jung und Alt.

Lockerer Talk moderiert von Ronni Krzyzan und Christine Stüber-Errath.

Der Stammtisch am 8. Juli 2022 war ein ausgesprochen erfolgreiches Experiment, denn es waren Erwachsene, Kinder und Teenager unter den Gästen. Im Beisein des amtierenden Bürgermeisters, Herrn Marc Anders, erlebten wir eine wirklich lockere Runde von Menschen, die zum Thema “Gesundes Wildau” miteinander agierten und diskutierten.

Es ging an diesem Nachmittag um: Unsere Gesundheit. Christine Stüber-Errath beschrieb das mit dem bekannten Spruch: “Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist ALLES NICHTS!”

Es wurde die Frage in den Raum gestellt, ob wir uns denn alle ausreichend Gedanken machen, ob wir – auch für unsere Kindern – eine gesunde Lebensweise praktizieren, ob wir UNSERER Gesundheit ausreichend Aufmerksamkeit schenken.

Es ging dann 90 Minuten in heiterer Weise um die Tatsache, dass alles rund um unsere Gesundheit ganzheitlich zu betrachten ist. Diskussionsbeiträge wechselten sich ab mit Fragen an die Kinder und Yoga-Übungen, die besonders die Kinder in der Runde spannend fanden.

Aber der Reihe nach: In gewohnt sympathischer und charmanter Manier, begrüßte Ronni Krzyzan die zahlreichen Gäste.

Die erste Frage an diesem Nachmittag galt dem amtierenden Bürgermeister, Herrn Marc Anders: „Ist es eigentlich die Aufgabe der Stadt, sich um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu kümmern?” Herr Anders zeigte sich sehr offen für das Thema und beschrieb Wildau als eine Stadt, in der Sport groß geschrieben wird. Die vielen Vereine und natürlich auch das Wildorado geben zahlreichen Menschen, Jung und Alt die Möglichkeit, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Er berichtete auch, wie erfolgreich die Schulen in der Stadt bei sportlichen Wettkämpfen sind und dass er die Stadt Wildau als sportbegeistert einschätzt.

Wildau als gesundheitsfördernd vernetzte Stadt, das war das Thema von Thomas Flieger (Baobab Healthcare GmbH. Er erzählte, dass er das Thema schon seit mehr als 25 Jahren im Blick hat und aktuell Kommunen auf diesem Gebiet berät. Auch mit der Stadt Wildau war er dazu schon im Gespräch.

Betrachtet werden in den kommunalen Projekten Möglichkeiten, die Gesundheit der Bevölkerung durch Prävention zu verbessern. Er sieht die Möglichkeiten der Krankenkassen, langfristig die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, eher als eingeschränkt, weil sie eher kurativen ausgerichtet seien. Gesundheit muss aus einer 360 Grad Perspektive gedacht werden. Wenn man sich überlegt, dass die Krankenkassen pro Mitglied durchschnittlich ca. 3.000 EUR jährlich für Leistungen ausgeben, gäbe es hier doch ein großes wirtschaftliches Potential, das auch die klammen Kassen der Krankenkassen entlasten würde.

Ein höchst interessantes Thema, das durch Prof. Dr. László Ungvari ergänzt wurde. Er erinnerte daran, dass er sich bereits zu seiner Zeit als Präsident der TH Wildau, unter dem Motto: “Hochschule in Hochform” dafür einsetzte, dass für die Studierenden und Mitarbeiter bestmögliche Bedingungen für ihre Gesundheitsfürsorge und die sportliche Betätigung geschaffen wurden. László Ungvari betonte, dass ihm das Thema sehr am Herzen liegt und dass er – wenn er Bürgermeister von Wildau wird, sich für eine breite Vielfalt an Sport-, Bewegungs-, Fitness- und Wellnessangeboten in der Stadt einsetzen möchte. Das Wildorado muss sich auf die Unterstützung durch die Stadt verlassen können und regte an, auch die Nachbargemeinden in eine Kooperation einzubinden.

In ihrer Moderation verwies Christine Stüber-Errath auf die Ganzheitlichkeit von Gesundheitsfürsorge. Körper, Geist und Seele. Dazu folgte dann eine sehr unterhaltsame Präsentation der Sportart “Yoga”.

Warum ist Yoga für Kinder gut? Darüber berichtete Romy Petikowski, die im Familienladen “Seifenblase” regelmäßig Yoga-Stunden für Kinder anbietet.

Kinder-Yoga basiert auf den gleichen Lehren wie das Yoga für Erwachsene. Das Hatha-Yoga in Indien ist der kindlichen Wahrnehmung sehr nah: Es hat sich aus der Beobachtung der Natur, der Pflanzen und Tiere entwickelt. Deshalb haben viele Übungen fantasieanregende Namen wie den Löwen, den Berg, das Krokodil und die Schildkröte. Beim Kinder-Yoga ist Fantasie gefragt: Sie werden spielerisch und kreativ an die Übungen herangeführt.

Beim Yoga für Kinder werden durch Yoga-, Atem- und Entspannungsübungen sowie Bewegungsspiele die Körper- und Sinneswahrnehmungen verbessert. Die Muskulatur wird gedehnt und gestärkt, die Kinder werden kräftiger und flexibler. Meditations- und Achtsamkeitsübungen fördern ihre Konzentration.

Das war sehr interessant und einige Übungen wurden auch gleich ausprobiert.

Ob man Yoga in jedem Alter ausüben kann und ob es für ältere Menschen geeignet ist, beantwortete dann Luise Klarkorst von “Yoga Stimmt”. Das Studio befindet sich in der Lokhalle 21, Schwartkopffstr. 1 in Wildau.

Allein schon die empathische Schilderung von Luise, warum Yoga so ein wichtiger Teil der Gesundheitsfürsorge sein kann, hat die Zuhörer fasziniert. Es geht in ihren Kursen um Selbstermächtigung, innere Stabilität, um Akzeptanz und Geduld, aber auch um Klarheit und um (Selbst-) Liebe, sowie um Entwicklung von Vertrauen ins Leben. Das Wichtigste für Luise sind die Menschen, die zu ihr kommen.

Christine Stüber-Errath nutzte die Chance und ließ sich den “herabschauenden Hund” ganz genau erklären. Die Yoga-Matte hatte sie selbst mitgebracht.

Neben Bewegung und seelischem Wohlbefinden, gehört die Ernährung zu den drei Säulen einer gesunden Lebensweise. Auf die Frage, was die Kinder denn eigentlich gerne essen, kam dann schon spontan die Antwort: “Pommes”. Das führte zu einem fröhlichen Lachen aller Anwesenden. Denn natürlich wussten die Kinder auch, dass es gesund ist, Obst und Gemüse zu essen.

Aber trotzdem bleibt immer die Frage, woher können wir gesunde und vor allem frische Lebensmittel beziehen? In Wildau gerade eine besonders heikle Frage, da in Kürze der REWE-Markt in Wildau schließen wird und sich die Menschen ich mehr Gedanken machen über die aktuelle Versorgungslage.

Doch es gibt gute Nachrichten: In Wildau haben sich schon seit einiger Zeit die “Marktschwärmer” etabliert. Die “Schwärmerei” in Wildau findet man in der Schwarzkopffstr. 1, in der Lokhalle 21. (marktschwaermer-wildau.de)

Jeden Donnerstag können dort die frischen Lebensmittel zwischen 17 Uhr und 18.30 Uhrabgeholt werden. Diese kann man vorher online bestellen. Der Gastgeber der Wildauer “Schwärmerei” ist Patrick Grabasch. Für ihn ist das neben seinem Job als MA der TH Wildau eine Berufung: “Es liegt mir wirklich am Herzen, in meiner Stadt Wildau beizutragen, dass Erzeuger aus der Region hier ihre frischen Produkte an die Kundinnen und Kunden bringen können. Kein Erzeugnis wird länger als 40 km zum Verbraucher transportiert. Damit schonen wir auch die Umwelt. Das Prinzip der Marktschwärmer hat sich bewährt und ist sehr beliebt.”

Es wurde deutlich, dass es in Wildau viel öfter die Möglichkeit geben sollte, sich über die verschiedensten Themen auszutauschen. Der Bürger-Stammtisch hat erneut bewiesen, dass es sich lohnt, MITEINANDER und PERSÖNLICH ins Gespräch zu kommen.

Ein Kommentar, der auf der BiW Webseite eingestellt wurde, unterstreicht diese Einschätzung und dass es für alle Bürgerinnen und Bürger nur von Vorteil sein kann, wenn wir uns besser miteinander vernetzen würden: „Vielen Dank für einen interessanten und belebend moderierten Themennachmittag in der “Villa am See”. Von mir Bestnote für den lockeren Erfahrungsaustausch zu Angeboten in Wildau und Ideen einer noch besseren Vernetzung bei Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung in den verschiedenen Settings zwischen KITA, Schule, Vereinen, Betrieblicher Gesundheitsförderung, Gesundheitszentrum, WiWO, Wildorado, Krankenkassen und Familien- und Seniorenanlaufstellen.”

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