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Meinungen & Leserbriefe

Statement von Carsten Krummrey nach der SVV vom 16.11.2021

Es ist bedauerlich und auch bedrückend, dass unserer Bürgermeisterin, genau wie dem Großteil der Stadtverordneten, es nicht wichtiger bzw. sogar ein vorrangiges Anliegen ist, die Lüftung unserer Schule(n) endlich auf ein Niveau zu heben, welches den heutigen technischen Möglichkeiten und der Pandemie-bedingten Notfallsituation entsprechend angebracht wäre.

Für die Aufstellung respektive Installation/ Inbetriebnahme von dringend angemahnten Lüftungsanlagen für die Kinder seien (auf etwa 100.000,00 Euro bezifferte) leider der angespannten Haushaltslage geschuldet keine zusätzlichen Mittel zu verantworten. Daraufhin angesprochen wurde nur lapidar gegengefragt, wo bitteschön das Geld denn herkommen und an welcher Ausgabenseite es denn eingespart werden solle?

Mir fiele bei solch einer Frage schlicht und prompt, wie sicherlich vielen Wildauer Bürgern ein, doch endlich einmal mit der nahezu exzessiven Hexenjagd und Klagewelle gegen ehemalige Angestellte des Rathauses, inklusive der von der Stadt geleiteten und finanzierten Unternehmen wie beispielsweise der WiWO aufzuhören. Deren Rechtstreitigkeiten öffentlich bekannt inzwischen die 250.000-Euro-Marke überschritten haben sollen.

Das Wohl unserer uns anvertrauten Jüngsten und Wehrlosesten, unserer Kinder nämlich, sollte uns sogar ein Vielfaches wert sein, wenn dadurch vermieden werden kann, daß diese nicht ständig – mit Masken gequält – ihren eigenen Atem atmend und auf psychologisch wichtige Mimik der Lehrer und Mitschüler verzichtend am Unterricht teilnehmen müssen (vorausgesetzt, daß der verpflichtende Schulbesuch nicht ausgehebelt werden soll).

Gut, man kann bei geöffneten Fenstern lernen, der Straßenlärm in Wildau ist nichts im Vergleich zum Beispiel zu Berlin, wenn es jetzt bald kälter wird, kann man Jacken anziehen, vielleicht kostenlose Ponchos verteilen (die sind sehr günstig zum Beispiel in Behindertenwerkstätten zu erwerben), oder man kann selbstverständlich ja mal in die Hände klatschen (von schlechteren Betragensnoten bzw. Tadelung durch den Pauker sei in diesen Fällen mal abzusehen) und mal eine Kniebeuge, vielleicht sogar ein Liegestütz machen, was ja immerhin auch noch der Körperertüchtigung und somit dem Virenschutz unserer lieben Kleinen diene.

Man kann sogar ausnahmsweise statt mit Füllern und/oder Softminen mit profanen Kugelschreibern schreiben, weil deren Schrift nicht gleich verläuft, wenn es mal durch die Fenster regnet oder dann und wann mal schneit. Oder man drängt sich dicht an dicht an die – den Fenstern abgewandten – Wände der Klassenzimmer, natürlich immer mit dem nötigen Abstand zueinander.

Das alles geht natürlich auch. Oder, man setzt sich endlich mal zusammen und versucht PARTEIENÜBERGREIFEND endlich eine Lösung im Sinne der Kinder zu finden!

Das insbesondere war für Wildau einmal wegführend, eine von vielen Städten und Gemeinden in der Nachbarschaft bewunderte und auch beneidete Wesensart. Das WAR einmal der *Wildauer Weg*!! Es wäre schön, dort wieder hinzufinden oder sich wenigstens zu bemühen, sich in diese Richtung zu bewegen. Unser ehemaliger Bürgermeister (Gerhard Richter), der diesen Weg mit seinen Wegbegleitern einst beschritt, die Blüte der nunmehr Stadt Wildau neu begründete, würde es allen Beteiligten herzlich danken. Wie auch ich und meine Familie sowie unser großer Freundes- und Bekanntenkreis in und um Wildau.

Herzlichst – C. Krummrey

2 Antworten auf „Statement von Carsten Krummrey nach der SVV vom 16.11.2021“

Naja das er das befürworten würde ist ja klar, er will die Klimaanlagen ja auch direkt selbst mit seiner Firma einbauen und die 100.000 € einstecken.

Huiiii, das war ja fast zu erwarten. Der gute Jack, kurz nach dem Abendessen schnell die schwarze Jacke angezogen, die Kapuze übergestülpt, Sonnenbrille auf und mal auf die Husche ein kleines Denunziönchen ins Netz geschnippst. Daß ich mit meiner Firma gar keine Lüftungsanlagen anbiete und dementsprechend nicht mal drüber nachgedacht habe, mich an der Not der Kinder zu bereichern (ich wurde jedoch von Freunden bereits vorgewarnt, das Schreiben nicht freizugeben, es wurde auch nur von meiner mitgeschnittenen Rede vor der SVV schriftlich fixiert), ist ja erst mal nicht so wichtig. Man mag ja munkeln, aus welcher dunklen Ecke diese Verdächtigung kommt… Jedenfalls sollte es nicht einfach unkommentiert so stehen bleiben. Dunkelmänner scheu´n ja bekanntlich das Licht, bitte informieren Sie sich vorher anständig, bevor Sie sich unanständig und natürlich unsichtbar an Leuten reiben, denen die Gegenwart und auch Zukunft derer, die keine Stimme in unserer Gesellschaft haben, nämlich der Kinder, wichtig ist und die ihnen ab und zu im Rahmen der Möglichkeiten versuchen, zur Seite zu stehen. Höflichst – Carsten Krummrey

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