2.788 Unterschriften beim Abwahlbegehren!

Unser Spendenkonto
Demokratie und Transparenz für Wildau e.V.

IBAN DE52 1605 0000 1000 6073 87
BIC WELA DE D1 PMB

Kategorien
Meinungen & Leserbriefe

Statement von Carsten Krummrey nach der SVV vom 16.11.2021

Es ist bedauerlich und auch bedrückend, dass unserer Bürgermeisterin, genau wie dem Großteil der Stadtverordneten, es nicht wichtiger bzw. sogar ein vorrangiges Anliegen ist, die Lüftung unserer Schule(n) endlich auf ein Niveau zu heben, welches den heutigen technischen Möglichkeiten und der Pandemie-bedingten Notfallsituation entsprechend angebracht wäre.

Für die Aufstellung respektive Installation/ Inbetriebnahme von dringend angemahnten Lüftungsanlagen für die Kinder seien (auf etwa 100.000,00 Euro bezifferte) leider der angespannten Haushaltslage geschuldet keine zusätzlichen Mittel zu verantworten. Daraufhin angesprochen wurde nur lapidar gegengefragt, wo bitteschön das Geld denn herkommen und an welcher Ausgabenseite es denn eingespart werden solle?

Mir fiele bei solch einer Frage schlicht und prompt, wie sicherlich vielen Wildauer Bürgern ein, doch endlich einmal mit der nahezu exzessiven Hexenjagd und Klagewelle gegen ehemalige Angestellte des Rathauses, inklusive der von der Stadt geleiteten und finanzierten Unternehmen wie beispielsweise der WiWO aufzuhören. Deren Rechtstreitigkeiten öffentlich bekannt inzwischen die 250.000-Euro-Marke überschritten haben sollen.

Das Wohl unserer uns anvertrauten Jüngsten und Wehrlosesten, unserer Kinder nämlich, sollte uns sogar ein Vielfaches wert sein, wenn dadurch vermieden werden kann, daß diese nicht ständig – mit Masken gequält – ihren eigenen Atem atmend und auf psychologisch wichtige Mimik der Lehrer und Mitschüler verzichtend am Unterricht teilnehmen müssen (vorausgesetzt, daß der verpflichtende Schulbesuch nicht ausgehebelt werden soll).

Gut, man kann bei geöffneten Fenstern lernen, der Straßenlärm in Wildau ist nichts im Vergleich zum Beispiel zu Berlin, wenn es jetzt bald kälter wird, kann man Jacken anziehen, vielleicht kostenlose Ponchos verteilen (die sind sehr günstig zum Beispiel in Behindertenwerkstätten zu erwerben), oder man kann selbstverständlich ja mal in die Hände klatschen (von schlechteren Betragensnoten bzw. Tadelung durch den Pauker sei in diesen Fällen mal abzusehen) und mal eine Kniebeuge, vielleicht sogar ein Liegestütz machen, was ja immerhin auch noch der Körperertüchtigung und somit dem Virenschutz unserer lieben Kleinen diene.

Man kann sogar ausnahmsweise statt mit Füllern und/oder Softminen mit profanen Kugelschreibern schreiben, weil deren Schrift nicht gleich verläuft, wenn es mal durch die Fenster regnet oder dann und wann mal schneit. Oder man drängt sich dicht an dicht an die – den Fenstern abgewandten – Wände der Klassenzimmer, natürlich immer mit dem nötigen Abstand zueinander.

Das alles geht natürlich auch. Oder, man setzt sich endlich mal zusammen und versucht PARTEIENÜBERGREIFEND endlich eine Lösung im Sinne der Kinder zu finden!

Das insbesondere war für Wildau einmal wegführend, eine von vielen Städten und Gemeinden in der Nachbarschaft bewunderte und auch beneidete Wesensart. Das WAR einmal der *Wildauer Weg*!! Es wäre schön, dort wieder hinzufinden oder sich wenigstens zu bemühen, sich in diese Richtung zu bewegen. Unser ehemaliger Bürgermeister (Gerhard Richter), der diesen Weg mit seinen Wegbegleitern einst beschritt, die Blüte der nunmehr Stadt Wildau neu begründete, würde es allen Beteiligten herzlich danken. Wie auch ich und meine Familie sowie unser großer Freundes- und Bekanntenkreis in und um Wildau.

Herzlichst – C. Krummrey

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass wir Kommentare die ohne Klarnamen, unter Fantasienamen oder anonym verfasst werden, die unsachlich sind oder mit den Sachverhalten in Wildau nichts zu tun haben, nicht freigeben können.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.