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Umnutzung des ehemaligen NETTO-Marktes in der Jahnstraße

Frau Homuth bemüht sich, die Eröffnung der neuen Filiale der Sparkasse in der Jahnstraße für sich als Erfolg zu werten. Bei einer abschließenden Beurteilung sollte die gut dreijährige Vorgeschichte nicht vergessen werden.

ehemaliger Nettomarkt - Hall of Meat

Die WiWO hat das Grundstück des ehemaligen NETTOs unter der Führung des ehemaligen Geschäftsführers mit tatkräftiger Unterstützung des bisherigen Gesellschaftervertreters, Herrn Anders, in für die WiWO günstiger Art und Weise erwerben können. Vor allem die Bürgerinnen und Bürger, die südlich und südöstlich in Wildau wohnen, können in der Nähe ihres Wohnortes keine Einkaufsmöglichkeiten in fussläufiger Nähe erreichen. Deshalb war es das Bestreben des ehemaligen Geschäftsführers und des ehemaligen Gesellschaftervertreters der WiWO, an diesem Standort zügig wieder einen Einkaufsmarkt zu errichten. Der WiWO ist es in 2019 gelungen, zusammen mit dem Discounter NORMA eine umsetzungsfähige Lösung planerisch und finanziell zu erarbeiten. Es bedurfte lediglich noch der Zustimmung des neuen Aufsichtsrates unter dem Vorsitz von Herrn Scheiner. Wäre das Projekt damals umgesetzt worden, wären die Bürgerinnen und Bürger bereits ab Mitte 2020 in den Genuss einer neuen Sparkasse und eines NORMA gekommen.

Mit der Neubesetzung des Aufsichtsrates konnte das Projekt nicht weitergeführt werden, weil insbesondere der neue Vorsitzende des Aufsichtsrates Mark Scheiner andere Vorstellungen hatte. Trotz des bereits erreichten Planungsstandes sollte auf einen Discounter zugunsten einer „Markthalle nach Berliner Vorbild“ verzichtet werden. Der dringende Wunsch vieler Wildauerinnen und Wildauer nach einer fussläufigen Nahversorgung in diesem Ortsteil wurde nicht ernst genommen mit dem überheblichen Hinweis, dass Bürgerinnen und Bürger auf den öffentlichen Busverkehr ausweichen können, um zu den anderen Supermärkten zu gelangen.

Ein kleiner Trost ist es, dass der Wildauer Olaf Mahr auf seine Initiative hin in den ehemaligen Räumlichkeiten des NETTO eine „Hall of Meat“ errichtet, wo künftig hochwertige Fleischprodukte verkauft werden. Dieses Angebot kann aber einen günstigen Discounter an diesem Standort nicht ersetzen, insbesondere deshalb, weil infolge der jetzigen politischen und weltwirtschaftlichen Ereignisse die Preise für Produkte des täglichen Lebens sprunghaft steigen.

Die Bürgerinitiative wirft der Bürgermeisterin zu Recht auch in diesem Fall Rückschritt und Stillstand vor. Die Nahversorgung für die Bürgerinnen und Bürger hat sich in den letzten drei Jahren, auch bedingt durch den Brand von Meyer Beck, zusehends verschlechtert. Darauf hätte Frau Homuth als Bürgermeisterin und Aufsichtsratsmitglied der WiWO reagieren müssen, zumal eine fertige Lösung bereits vorlag. Es gibt bei den heutigen Akteuren keine Lösungen und Ideen, obwohl viele Bürgerinnen und Bürger dringend darauf angewiesen wären.

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