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Kostspielige Verhinderungen & Verzögerungen von fertigen Projekten – mehrjähriger Bauverzug in Wildau

Es ist offenkundig, dass Frau Homuth nach dem Scheitern des vor allem von ihr und Herrn Scheiner begehrten Grundstücksgeschäftes und nach Bekanntwerden der strafrechtlichen Korruptionsermittlungen gegen sie den ehemaligen Geschäftsführer Frank Kerber loswerden wollten.

Nach Ausscheiden von Herrn Kerber ging es dann erst richtig los. Etliche große Bauprojekte, die zuvor mit der Zustimmung des Aufsichtsrates, des Gesellschafters und der Stadtverordnetenversammlung fertig geplant waren, sind plötzlich – ähnlich wie die Kita am Hasenwäldchen – ohne plausiblen Grund willkürlich zurückgezogen worden, obwohl für diese Projekte bereits eine Genehmigungsplanung vorlag und ein Bauantrag bei der unteren Bauaufsicht gestellt waren. Man wartete praktisch nur noch auf die Baugenehmigung.

Dabei handelte es sich um folgende Projektentwicklungen:

  • Bau eines Mehrfamilienhauses mit 11 Wohnungen auf dem Grundstück Bergstraße/Fichtestraße, welches zuvor sehr günstig von der Stadt Karlsruhe erworben worden war
  • Bau von zwei Kopfbauten am Hückelhovener Ring mit jeweils ca. 25 Wohnungen und Aufzug
  • Erweiterung des Verwaltungsgebäudes der WiWO

Weitere für die Stadt wichtige Projekte sind eingestellt oder verzögert worden:

  • Umbau des ehemaligen NETTOs als Verkaufseinrichtung für den Discounter NORMA sowie
  • Neuvermietung mit zweijähriger Verspätung der ehemaligen Gewerberäume der PIN AG an die Sparkasse in der Jahnstraße
  • Weiterführung des Stadtentwicklungsprojektes „Am Stichkanal“ durch Aufstellung eines Bebauungsplanes
  • Schaffung einer Fußgängerpromenade hinter der Fichtestraße 113 zwischen Fliederweg und Fichtestraße

Alle Projekte, für die bereits ein Bauantrag gestellt worden war, sind zurückgezogen und zum Teil vollständig umgeplant worden. Der Planungsschaden aus den bereits bezahlten Planungskosten für diese Projekte ist in jedem Einzelfall erheblich sechsstellig. Darüber hinaus ergab sich ein Bauverzug von über zwei Jahren, weshalb die Baukosten nun deutlich höher ausfallen und die Wirtschaftlichkeit jedes einzelnen Projektes erheblich verschlechtert werden.

Sachliche Gründe für diese Entscheidungen kann es nicht geben. Selbstverständlich ist es legitim, dass vorhandene Planungen überprüft und unter Umständen geändert werden. Dass aber vorhandene und zum Bauantrag eingereichte Planungen und Fachplanungen (z.B. Haustechnik und Statik) vollständig verworfen werden und die Planungen von neuem beginnen, ist nicht zu verstehen. Hier wird das Geld zum Fenster rausgeworfen, so dass der Verdacht der Untreue naheliegend ist.

Alle Planungen sind zuvor nicht nur vom Aufsichtsrat und dem Gesellschafter der WiWO bestätigt worden. Die Projekte sind darüber hinaus in den Gremien der Stadt diskutiert, für gut befunden und bestätigt worden. Deshalb gibt es für das Vorgehen der Bürgermeisterin und ihres neuen Geschäftsführers, Herrn Schulze, nur einen plausiblen Grund: Es muss verhindert werden, dass die Projekte, die noch die Handschrift des ehemaligen Geschäftsführers Frank Kerber tragen, verhindert werden. Das ist schäbig, teuer und mit Sicherheit nicht im Interesse der Stadt Wildau.

Eine Abwahl der Bürgermeisterin bietet die Chance, die Vorgänge vollständig aufzuklären und einer Bewertung zu unterziehen. Die Bürgerinnen und Bürger und die von ihnen gewählten Stadtverordneten haben das Recht, die Sachverhalte vollständig in Erfahrung zu bringen. Transparenz ist von Nöten, und zwar in der Praxis und nicht in den würdelosen und substanzlosen Beteuerungen der Bürgermeisterin.


Beispiele für weiter oben beschriebene Projekte:

geplante Kopfbauten Hückelhovener Ring Wildau
geplante Kopfbauten Hückelhovener Ring Wildau

Meyerbeck Areal

städtebauliche Ideenentwicklung Meyerbeck Areal Wildau
städtebauliche Ideenentwicklung Meyerbeck Areal Wildau
städtebauliche Ideenentwicklung Meyerbeck Areal Wildau
städtebauliche Ideenentwicklung Meyerbeck Areal Wildau
städtebauliche Ideenentwicklung Meyerbeck Areal Wildau
städtebauliche Ideenentwicklung Meyerbeck Areal Wildau

Stichkanal

Stichkanal Konzept Wildau
Stichkanal Konzept Wildau
Stichkanal Konzept Wildau
Stichkanal Konzept Wildau
Stichkanal Konzept Wildau
Stichkanal Konzept Wildau
Stichkanal Konzept Wildau
Stichkanal Konzept Wildau
Stichkanal Konzept Wildau
Stichkanal Konzept Wildau

Wohnungen Bergstraße

Wohnungen Bergstraße Wildau
Wohnungen Bergstraße Wildau
Wohnungen Bergstraße Wildau
Wohnungen Bergstraße Wildau

Visualisierungen von m2r architecture, Senator Project Management Service GmbH, GfP Gesellschaft für Planung Umwelt – Stadt- Architektur

 

Eine Antwort auf „Kostspielige Verhinderungen & Verzögerungen von fertigen Projekten – mehrjähriger Bauverzug in Wildau“

Schon einiges passender für diese Ecke als der neue Entwurf (“Klumpen hau drauf”), da die Fassade sich angenehm spannend eingliedert, aber auch da fügt sich die Dachform nicht ins Straßenbild ein. Was privat oft nicht zu leisten ist, sollte die Stadt ruhig mit Vorbild motivieren.

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