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Wie geht es nach Abwahl von Angela Homuth in Wildau weiter?

Wie geht es nach der Abwahl von Angela Homuth als Bürgermeisterin von Wildau nun weiter?

Die Wählerinnen und Wähler von Wildau haben einen großen Sieg für die Demokratie erreicht. Die Menschen sind ermuntert worden, sich zu trauen und ihre Meinung zu sagen, mutig zu sein und für ihr Recht einzustehen.

Das offizielle Abstimmungsergebnis wurde am Dienstagabend in der Stadtverordnetenversammlung von der Wahlleiterin vorgestellt: Mit 2.956 Stimmen (2.221 wären nötig gewesen) wurde Frau Angela Homuth als Bürgermeisterin der Stadt Wildau abgewählt. Damit hat eine deutliche Mehrheit gezeigt, dass Sie den Machtbegriff von Frau Homuth ablehnt und hat ihr deshalb das Vertrauen entzogen.

Zwischen Juli und September diesen Jahres werden die Wildauerinnen und Wildauer über einen neuen Bürgermeister abstimmen. Ein genauer Termin muss von der Verwaltung noch festgelegt werden.

Die Weichen sind erst einmal gestellt für einen politischen Neuanfang. Das wird nicht nur ein personeller Neuanfang sein, sondern die Wildauerinnen und Wildauer haben auch ein Zeichen gesetzt, wie gelebte Demokratie aussehen kann, wenn die Menschen zusammenstehen und sich von Diffamierungen und Unterstellungen nicht beeinflussen lassen.

Wer das oberste Amt in der Stadt inne haben wird nach der Neuwahl, der muss sich in erster Linie für das Gemeinwohl einsetzen, frei sein von persönlicher Vorteilsnahme und das eigene Ego ganz hinten anstellen. Diese Persönlichkeit gilt es nun zu finden. In einem breiten Bürgerdialog haben die Menschen während des Bürgerbegehrens und des Bürgerentscheids über Monate darüber diskutiert, wie es weiter gehen kann und „Wer“ unsere schöne Stadt aus der Krise führen könnte.

Die Wünsche waren eigentlich immer ähnlich. Es muss eine Persönlichkeit an der Spitze stehen, durch die wieder Hoffnung, Verlässlichkeit, Bürgernähe und Ehrlichkeit in das Rathaus einziehen. Ein Mensch der mit seiner Lebenserfahrung integrieren kann und nicht spaltet, auf den man sich verlassen kann, jemand mit Herz und Verstand, sozialer und fachlicher Kompetenz.
Der Hoffnungsträger bzw. die Hoffnungsträgerin müsste die Stadt zurückführen auf den bekannten „Wildauer Weg“, auf dem alle politischen Kräfte nach der besten Lösung für Wildau suchen und nicht danach entscheiden, was die Parteidisziplin verlangt.

Deshalb wäre für die vielen Menschen, die wir seit November letzten Jahres gesprochen haben, eine Persönlichkeit – gern auch parteilos – wünschenswert, die unsere Bürgermeinung ernst nimmt und ein neues „Wir-Gefühl“ wachsen lässt. Unterschiedliche Meinungen sollten in Zukunft auf Augenhöhe ausgetauscht werden mit Empathie, Anstand und gegenseitigem Respekt. Kritikfähigkeit und Wahrhaftigkeit werden gefragt sein.

Wir als BiW sind ein breites, parteiübergreifendes, demokratisches Bündnis, verwurzelt in allen Bevölkerungsgruppen und in allen Stadtteilen. Wir stellen zur Zeit die stärkste gesellschaftliche Kraft in Wildau dar und spüren deutlich, dass sich die Menschen einen Bürgermeister des Vertrauens wünschen. Wir sind überzeugt, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird.

 

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